Treffen der JunglehrerInnen
 

Das Forum ZUKUNFT Waldorfschule beim Jubiläumsfest in Berlin


Das Forum Zukunft Waldorfschule war am 19. September 2019 beim großen Jubiläumsfest im Tempodrom vertreten. Regina Ott (links im Bild) war eine der Rednerinnen während der Nachmittagsveranstaltung und sprach u.a. über unser gemeinsames Vorhaben als Initiative. Wir hoffen, dass viele Anwesende unser Anliegen an die jungen KollegInnen weitergeben und freuen uns auf das erste große Treffen im März 2020.





 

Ergebnisse (Forum F4) vom Stuttgarter Kongress 8. - 10.  September 2019

Das Forum ZUKUNFT Waldorfschule im Gespräch mit tätigen WaldorflehrerInnen 

Im Rahmen des Stuttgarter Kongresses bot das Forum Zukunft Waldorfschuleeinen Gesprächsraum an, um erste Eindrücke zu sammeln, welche brennenden Fragen der Zukunft derzeit an Waldorfschulen leben. Dazu wählten wir drei Themen aus: Digitale Medien, Selbstverwaltung und den Umgang mit der Anthroposophie. Wir danken allen Teilnehmenden dieses Gesprächsforums für die anregenden Diskussionen.

Es ist geplant, u.a. die drei genannten Themen mit jungen WaldorflehrerInnen unter 40 Jahren und eingeladenen ExpertInnen bei unseren angedachten großen Treffen in Göttingen weiter zu bewegen und zu konkretisieren. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und eine kontinuierliche Zusammenarbeit.

 Im Gespräch wurde deutlich, dass es bei unserer Arbeit um Fragen gehen wird nach dem Urimpuls der Waldorfschulbewegung, dem genauen Lauschen/Beobachten der heutigen Situation an jeder Schule und dem Weiterentwickeln/Erneuern der Zukunftsimpulse. Letztere waren z.B. die Öffnung der Waldorfschulen nach Außen, den Mut haben, ein eigenes Profil zu leben, Zeitgenosse werden (Traditionen hinterfragen und erneuern), sich mehr zu vernetzen, eigenständiger gegenüber den staatlichen Strukturen zu werden, Selbstorganisation als Chance nutzen, etc. 


In den gemeinsamen Diskussionen klang immer wieder an, dass wir als Waldorfschulbewegung mutiger werden wollen. Unsere Zeit bestätigt viele Grundsätze der Waldorfpädagogik, fordert jedoch auch Erneuerungen. Ist es möglich, aus der Menschenkunde heraus noch mehr auf die Individualität zu setzen? Können wir alles pädagogische Handeln aus dem Geist heraus begründen? Müssen Deputate sich auflösen? Müssen Schulen sich nach staatlichen Abschlüssen ausrichten? Sind Eltern in der heutigen Zeit kritischer, wollen sie mehr eingebunden werden in Schulprozesse? Einig waren sich die Teilnehmenden darin, dass Waldorfpädagogik ohne Anthroposophie undenkbar ist. Aber was bedeutet das konkret für die Arbeit im Kollegium, für die Selbsterziehung? Kennen, verstehe n und verwenden wir die pädagogischen Instrumente, die aus der Menschenkunde heraus entwickelt wurden? 

 Wir freuen uns auf unser erstes großes Treffen vom 5. - 8. März 2020 zum Thema "Berufsbild Waldorflehrer und Gesundheit" und laden hiermit alle interessierten WaldorflehrerInnen unter 40 Jahren herzlich ein, viele dieser Fragen mit uns im schönen Waldschlösschen Göttingen anzugehen. Ihr könnt Euch direkt  auf unserer Homepage anmelden, oder bei Rückfragen eine Mail schreiben. (info@forum-zukunft-waldorfschule.de) Ein genaues Programm folgt in Kürze. 



  




Auch beim Stuttgarter Kongress 2019 in Stuttgart wird das Forum Zukunft Waldorfschule bei den Foren am Nachmittag von 15:00 bis 16:30 vertreten sein:


Forum - F4

Wie machen wir die Waldorfschule zukunftsfähig?
Welche sind die entscheidenden Fragen der Waldorflehrer, die sich 100 Jahre nach Gründung der ersten Waldofschule für diesen Beruf entscheiden? Vor welche Aufgaben sehen sie sich gestellt? Welche Impulse für die Zukunft der Waldorfpädagogik bringen sie mit? Wir möchten in diesem Rahmen einen Austausch zwischen den Generationen anregen und gemeinsam in die Zukunft blicken.

Sonntag Eigener Umgang mit Medien?

Montag Selbstorganisation und ich? 

Dienstag Mein Umgang mit der Anthroposophie?


Verantwortlich:
Alexandra Lenhardt,
Koordination »Forum Zukunft Waldorfschule«
Regina Ott, 
Freie Waldorfschule Überlingen